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Vermögensmanagement von A-Z

Viele Menschen betrachten ein Unternehmen vollkommen zu Recht als ihr Lebenswerk und suchen die Lieferanten für Produkte oder auch ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit hoher Sorgfalt aus. Umso mehr ist es verwunderlich, dass das Ergebnis des eigenen Engagements – das entstehende Vermögen – mangels Zeit nicht immer mit der gleichen Gründlichkeit verwaltet wird. Vielleicht schließen Sie ja auch Ihre Geldanlagen werden relativ unkoordiniert ab und die Versicherungen sind auch nicht perfekt strukturiert. In diesem Fall entgeht unnötigerweise ein Teil der möglichen Gewinne und der Rendite. Dies kann durch ein sorgfältiges Vermögensmanagement vermieden werden.

Rendite und Chance optimal kombinieren

Insbesondere seit den Herausforderungen der wirtschaftlichen Verwerfungen im Jahr 2008 ist es noch schwieriger geworden, eine hohe Rendite bei tragbarem Risiko zu erwirtschaften. Ein aktives Vermögensmanagement kann sowohl die Chancen der Märkte wahrnehmen, um die Durchschnittsrendite zu erhöhen, als auch einen hohen Anteil an sicheren Anlagen im Portefeuille halten. Damit wird das Vermögen erhalten und gleichzeitig der höchst mögliche Wertzuwachs erzielt. Dabei vermeidet das Vermögensmanagement von A-Z auch die Investition in Dachfonds, die aufgrund ihrer pyramidalen Gebührenstruktur die Rendite durch mehrere Provisionen schmälern. Die Profis können in ständiger, intensiver Zusammenarbeit mit den Kunden Aktien, Investmentfonds, Festverzinsliche oder auch Investitionen im Bereich Cleantech auswählen.

Strukturen schaffen und Zufälle vermeiden

Viele Geldanlagen haben sich mehr oder weniger traditionell oder zufällig entwickelt. Der Geldanleger bekommt als Neukunde für ein neues Termingeld oder eine neue Sparbuchart einen super Zinssatz genannt. Dieser wird dann im späteren Zeitablauf langsam auf einen erheblich niedrigeren Wert heruntergeschleust. Bei vielen Konten kann Ihnen oder auch mir selbst schon einmal passieren, dass ein halbes oder ein dreiviertel Jahr Zinsen verschenkt wurden. Dies können Sie durch ein strukturiertes Betrachten ändern. Ein aktiver Vermögensverwalter hakt bei den Konditionen nach, verhandelt den einen oder anderen Zinssatz neu und sorgt dafür, dass die Bank für Sie bessere Angebote unterbreitet. So generieren Sie durch Aufmerksamkeit erheblich bessere Konditionen. Weitere Verbesserungsmöglichkeiten gibt es im Bereich Versicherungen. Sei es durch die optimale Beratung und den Abschluss von Versicherungen mit Großkundenrabatt, beispielsweise im Rahmen goldener oder platinfarbener Kreditkarten. Damit können doppelte Schutzbriefe, Reiserücktrittsversicherungen und vieles mehr gespart werden. Somit steigt nicht nur die Rendite der Geldanlage, Ausgaben für persönliche Versicherungen werden optimiert und reduziert.

Ein Vermögensmanagement von A-Z bedeutet also in einem ersten Schritt die Analyse des Vermögens und der bisherigen Geldanlage. Danach wird je nach Anlege- und Risikobereitschaft eine teilweise Neuordnung mit dem Ziel der Renditeverbesserung und Kosteneinsparung vorgenommen. Der langfristige Wertzuwachs steht hier im Gegensatz zur örtlichen Bankfiliale oder einem Alleinvertreter für ein bestimmtes Versicherungsunternehmen im Vordergrund.

Sichere Anlage in Krisenzeiten – inflationssichere Anlageformen finden

ZahlenEine Geldanlage ist nur dann richtig sinnvoll, wenn das Vermögen einen echten Wertzuwachs erfährt. Deshalb ist neben der gegebenen Sicherheit und Rückzahlungsgarantien eine Rendite notwendig, die höher ist als die Inflation. Insbesondere bei längerfristigen Anleihen sollten Sie sich als Anleger deshalb eine Geldanlage suchen, die eine möglichst garantierte Rendite mit einer Zinsgleitklausel verbindet.

Variable Zinsen sichern den Wertzuwachs

Bei variabel verzinsten Anleihen gibt es neben einer vergleichsweise modernen und attraktiven Konstruktion der Duozins-Anleihe beispielsweise bei Thomas Lloyd meist verzinsliche Wertpapiere mit einem Zinssatz, der sich an einem amtlich festgestellten oder marktüblichen Vergleichswert orientiert. Damit gilt in Boomphasen im Gegensatz zu einer festen Zinsvereinbarung beispielsweise bei 10-jährigen Staatspapieren, dass die variabel verzinste Anleihe weiterhin eine Rendite oberhalb des Wertverlustes oder der Inflation abwirft. Und zwar ganz ohne jährliche Neuorientierung oder Neuverhandlung, einfach durch konsequente Anwendung einer Zinsklausel. Diese sollte möglichst als Abstand zu einem Zinssatz oder einer Inflstionsrate definiert werden. Beispielsweise sollte die Anleihe soundsoviel Basispunkte über einem EZB-Referenzzinsatz rentieren – echte Geldanlagen mit Inflationsschutz eben.

Fehlendes Nachdenken zerstört Vermögen

Die Sinnhaftigkeit einer Geldanlage in variabel verzinste Anleihen wird besonders deutlich, wenn man diese mit anderen Anlageformen vergleicht, die nur einen zweifelhaften Wertzuwachs anbieten und zudem noch Gebühren verursachen. So gab es vor einigen Jahren einen Trend, Tagesgeld nicht mehr als Tagesgeld anzubieten, sondern als Geldmarktfonds. So konnte binnen kurzer Zeit der Provisionsertrag der herausgebenden Bank vervielfacht werden – auf Kosten der Rendite des Kunden natürlich. Ähnlich funktionieren derzeit die 1-jährigen Finanzierungsschätze: Der Bundesfinanzminister zahlt hier gerade einmal 0,05 % Zinsen. So eine fast Nicht-Rendite lässt sich bei jeder Geldanlage vermeiden, wenn ein variabler Zins vereinbart wird und nicht die Willkür der Haushaltskonsolidierer den Ertrag der Geldanlage bestimmt.

Bei der Geldanlage sollte jeder gleichberechtigt auf Risiko und Rendite achten. Wer das erstbeste Angebote einer Bank oder eines Finanzinstitutes kritiklos annimmt läuft Gefahr, eine sehr geringe Rendite zu erhalten und ggf. sogar einen leichten Wertverlust zu erleiden. Verschiedene variabel verzinste Anleihen und Geldanlagen bieten dabei echten Wertzuwachs. Die Namen sind unterschiedlich: Variable Verzinsung, Duozins-Anleihe. Doch die Grundidee ist die gleiche: Faire Verzinsung in jeder Konjunkturlage durch Geldanlagen mit Inflationsschutz.

Geld anlegen – aber richtig

Wer ein wenig Geld übrig hat, der gibt es in den seltensten Fällen sofort wieder aus. Beliebter ist es dagegen, das kleine Vermögen über einen gewissen Zeitraum anzulegen. Das bringt nicht nur die Sicherheit, in einigen Jahren darauf zurückgreifen zu können – sondern soll ebenso dafür sorgen, aus wenigem etwas mehr zu machen. Doch neben den geringen Zinssätzen des Sparbuches gibt es weitaus lukrativere Möglichkeiten. Sie können allerdings auch mit Risiken gepaart sein, weshalb es zunächst stets entscheidend ist, sich über alle Anlageformen zu informieren und letztlich daraus die Entscheidung zu treffen. Worauf die Wahl fällt, ist allerdings nicht nur eine Frage des Geschmackes.

Je nach Kontostand kann das Geld in Aktien, in Fonds, in Rohstoffen und Edelmetallen oder in Immobilien angelegt werden. Gerade die beiden Erstgenannten eignen sich durchaus für ein kurz- oder mittelfristiges Engagement, bei dem auch schnelle Verkäufe lohnen dürften. Bei den Rohstoffen sieht das bereits etwas anders aus. Sie sind meist recht konstant im Wert und verändern sich nur über längere Zeiträume. Ihnen kommt allerdings zugute, dass es sich oft um natürliche Vorkommen handelt, die künstlich nicht reproduziert werden können. Gerade Gold oder Silber erfreuen sich daher über Jahre oder sogar Dekaden eines großen Wertzuwachses.

Geduld benötigt allerdings, wer mit Häusern oder Grundstücken spekuliert. In der Regel sind Kurssprünge auch hier nur langfristig zu realisieren. Doch das kann sich lohnen, denn immerhin lassen sich die Gebäude bewohnen oder vermieten und stets bei der Steuerabrechnung günstig berücksichtigen. Insofern haben alle Anlageformen viele Vorteile, können aber auch mit Verlusten verbunden sein. Die vorherige Beschaffung von Wissen, das etwa über Beratungsgespräche bei Finanzfachleuten eingeholt werden kann, ist daher unabdingbar. Wer sich jedoch für eine oder mehrere Investitionen entschieden hat, kann diese beruhigt über die Jahre reifen lassen. Denn bei der richtigen Entscheidung sollte sich das Warten in jedem Falle lohnen.