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Sichere Anlage in Krisenzeiten – inflationssichere Anlageformen finden

ZahlenEine Geldanlage ist nur dann richtig sinnvoll, wenn das Vermögen einen echten Wertzuwachs erfährt. Deshalb ist neben der gegebenen Sicherheit und Rückzahlungsgarantien eine Rendite notwendig, die höher ist als die Inflation. Insbesondere bei längerfristigen Anleihen sollten Sie sich als Anleger deshalb eine Geldanlage suchen, die eine möglichst garantierte Rendite mit einer Zinsgleitklausel verbindet.

Variable Zinsen sichern den Wertzuwachs

Bei variabel verzinsten Anleihen gibt es neben einer vergleichsweise modernen und attraktiven Konstruktion der Duozins-Anleihe beispielsweise bei Thomas Lloyd meist verzinsliche Wertpapiere mit einem Zinssatz, der sich an einem amtlich festgestellten oder marktüblichen Vergleichswert orientiert. Damit gilt in Boomphasen im Gegensatz zu einer festen Zinsvereinbarung beispielsweise bei 10-jährigen Staatspapieren, dass die variabel verzinste Anleihe weiterhin eine Rendite oberhalb des Wertverlustes oder der Inflation abwirft. Und zwar ganz ohne jährliche Neuorientierung oder Neuverhandlung, einfach durch konsequente Anwendung einer Zinsklausel. Diese sollte möglichst als Abstand zu einem Zinssatz oder einer Inflstionsrate definiert werden. Beispielsweise sollte die Anleihe soundsoviel Basispunkte über einem EZB-Referenzzinsatz rentieren – echte Geldanlagen mit Inflationsschutz eben.

Fehlendes Nachdenken zerstört Vermögen

Die Sinnhaftigkeit einer Geldanlage in variabel verzinste Anleihen wird besonders deutlich, wenn man diese mit anderen Anlageformen vergleicht, die nur einen zweifelhaften Wertzuwachs anbieten und zudem noch Gebühren verursachen. So gab es vor einigen Jahren einen Trend, Tagesgeld nicht mehr als Tagesgeld anzubieten, sondern als Geldmarktfonds. So konnte binnen kurzer Zeit der Provisionsertrag der herausgebenden Bank vervielfacht werden – auf Kosten der Rendite des Kunden natürlich. Ähnlich funktionieren derzeit die 1-jährigen Finanzierungsschätze: Der Bundesfinanzminister zahlt hier gerade einmal 0,05 % Zinsen. So eine fast Nicht-Rendite lässt sich bei jeder Geldanlage vermeiden, wenn ein variabler Zins vereinbart wird und nicht die Willkür der Haushaltskonsolidierer den Ertrag der Geldanlage bestimmt.

Bei der Geldanlage sollte jeder gleichberechtigt auf Risiko und Rendite achten. Wer das erstbeste Angebote einer Bank oder eines Finanzinstitutes kritiklos annimmt läuft Gefahr, eine sehr geringe Rendite zu erhalten und ggf. sogar einen leichten Wertverlust zu erleiden. Verschiedene variabel verzinste Anleihen und Geldanlagen bieten dabei echten Wertzuwachs. Die Namen sind unterschiedlich: Variable Verzinsung, Duozins-Anleihe. Doch die Grundidee ist die gleiche: Faire Verzinsung in jeder Konjunkturlage durch Geldanlagen mit Inflationsschutz.